HERKUNFT:

Der Papillon,  auch Kontinentaler Zwergspaniel genannt, ist ein eleganter, sehr anschmiegsamer, robuster Kleinhund, der bereits auf Bildern bekannter ital. Meister des 13. und 14. Jahrhunderts zu finden ist.  Dort meist noch mit hängenden Ohren, wie der heutige Phalene. Was auch der wichtigste Untersschied dieser beiden Rassen ist, die heute getrennt gezüchtet werden. Aber es gibt immer mal wieder einen mit "falschen Ohren" in den Würfen.

Auch zu Zeiten des franz. Hochadels waren diese kleinen Spaniels sehr beliebt. Die etwas grösseren Rassevertreter wurden für die Jagt als Stöberhunde eingesetzt, die kleineren erfreuten sich ihres Daseins als Gesellschafter der Damen.   

Mit der franz. Revolution und dem Niedergang ihrer Besitzer wurden auch diese kleinen Aristokraten fast ausgerottet. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann man wieder mit der Reinzucht dieser Rasse . Heute sind sie für alle Gesellschaftsschichten liebevolle Begleiter.

 

AUS DEM STANDART:

Der Papillon ist ein kleiner, aber ganz normal gebauter Hund mit normalen Proportionen. Er sollte ca. 25-30 cm hoch sein, bei einem Gewicht von 2 - 4,5  Kg.  Die Ohren sollten groß sein, mit mehr oder weniger starker Befransung, was auch von der Farbe der Abzeichen abhängig ist. Sie werden seitlich aufwärts getragen, so dass der Kopf wie ein Schmetterling mit ausgebreiteten Flügeln aussieht.       Das lange Haarkleid fällt seidig und wird natürlich belassen. Er wird nicht geschoren oder sonstwie gestylt.     Auf weißer Grundfarbe sind als Abzeichen alle Farben erlaubt. So gibt es weiß- braun  in allen Schattierungen, weiß-schwarz und tricolor. Die Nase muß in jedem Fall schwarzes Pigment haben.  Es gibt nie zwei gleich aussehende Papillons, die Farbe und Zeichnung variiert stark. Jeder ist somit einmalig!

Sie werden  durchschnittlich  13 Jahre alt.

DAS WESEN:

Alle Papillons sind fröhliche, anhängliche Schmusehunde, die gerne ihre Besitzer überall hin begleiten. Sie lieben Spaziergänge und sind, einmal ausgewachsen, recht ausdauernde Begleiter, die ohne Mühe mithalten.       Papillons brauchen Liebe, Nähe, und die Zuwendung ihrer Besitzer, genau so sehr wie ein Schmetterling das Sonnenlicht. Ansonsten verkümmert ihre Hundeseele.        Sie mögen es nicht, wenn man sie hart anfasst, was auch nicht nötig ist, da sie mit etwas Konsequenz sehr leicht zu erziehen sind. Daher sind sie auch für ältere Leute sehr geeignet, die einem größeren Hund nicht mehr so gewachsen sind.      Sie sind sehr einfühlsam, erkennen die Stimmung ihrer Besitzer und nehmen "Rücksicht" darauf. Sie lieben die Geborgenheit und sind auch sehr verträglich gegenüber anderen Heimtieren, wenn sie diese erst einmal kennengelernt haben.       Etwas vorsichtig muss man mit sehr kleinen Kindern sein, diese könnten dem kleinen Hündchen weh tun, da es ja kaum größer ist wie ein Stofftier. Es wäre dann sehr schade, wenn der Hund sich dann ängstllich zurückziehen würde.

 

                           

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